Was können Sie mit Ihrem Hund machen?
Agility
Agility ist eine Sportart, bei der Ihr Hund einen Hindernissparcours in einer vorgeschriebenen Zeitspanne bewältigt. Sie dürfen Ihren Hund dabei nicht berühren und er trägt auch kein Halsband. Hindernisse sind üblicherweise Sprünge, ein Reifen zum durchspringen, ein Tunnel, Slalomstangen oder eine Brücke. Es gibt zwei verschiedene Disziplinen bei Agility: beim "Contact Agility" gibt es Hindernisse mit sogenannten Kontaktzonen beim Auf- und Abgang, die der Hund mit mindestens 1/2 Pfote berühren muss. Diese Hindernisse sind beispielsweise die Brücke, das A-Hinderniss und die Wippe.
Beim "Non-Contact" gibt es diese Hindernisse nicht, sondern nur unterschiedliche Sprünge.
Für Agility werden die Hunde in drei verschiedene Größen eingeteilt: Mini für kleine Hunde, midi für mittelgroße Hunde und standard für große Hunde.
Alle Hunde starten in Kategori A1 und wenn sie sich 3x bei A1 qualifiziert haben, wechseln sie zu A2 und dann nach wiederum 3 Qualifikationen zu A3. Um sich zu qualifizieren muß der Hund eine fehlerfreie Runde innerhalb der vorgeschriebenen Zeit ablegen.
Normalerweise lieben Hunde und ihre Hundeführer Agility!
Gehorsam (Obedience)
In den Gehorsamsklassen gibt es einen Parcours mit verschiedenen Drehungen, Sitzen, und verschiedenen Geschwindigkeiten, bei denen der Hund bei Fuß gehen muß. Dann muß er alleine sitzen, liegen oder stehen bleiben, wobei der Hundeführer bei den höheren Klassen außer Sicht geht. Bei einer Übung muß der Hund alleine zu einer Markierung laufen und sich dort hinlegen, bei einer anderen muß der Hund auch aus der Entfernung Sitz, Platz und Steh machen. Außerdem gehören natürlich das Apportieren und das herausfinden eines besonderen Geruches aus einer Reihe anderer Geruchslappen zu den Aufgaben, die Hund und Hundeführer gemeinsam erledigen sollen.
Die Anfangsklasse heißt "Special Beginners", dann kommt "Beginners" für all diejenigen, die zum ersten Mal einen Hund ausbilden. Die dritte Klasse heißt "Novice", wenn Sie einmal Novice bestanden haben, müssen Sie mit allen weiteren Hunden, die sind später ausbilden, direkt bei Novice anfangen und dürfen nicht nochmal bei "Special Beginners" oder "Beginners" mitmachen.
Nach "Novice" gibt es die Klassen "A", "B" und dann "C" als schwerste Klasse.
Working Trials
Working trial beinhaltet etwas von allen oben genannten Hundesportarten und noch etwas mehr. Der Hund muß gewisse Gehorsamsübungen abliefern, auch wenn sie nicht so schwer sind wie bei den höheren Obedience Klassen. Außerdem etwas Agility: vom Hundeführer weg über einen Weitsprung, eine Hürde oder ein A-Hinderniss springen und auf der anderen Seite warten. Außerdem gibt es auch Fährtenlesen wobei die Fährte in höheren Klassen älter und länger wird. Dann muß der Hund aus einem bestimmten abgesteckten Gebiet Objekte mit menschlichem Geruch finden und holen. In den hohen Klassen muß der Hund eine versteckte Person und ein Objekt finden und dann durch Bellen den Hundeführer heranrufen. Bei den Working Trials für die Polizei muß der Hund auch noch eine flüchtende verdächtige Person stellen.
Working trials fängt an mit "Companion Dog (CD)", dann kommt "Tracker dog 1 (TD1)", dann "Tracker dog 2 (TD2)". Danach kann der Hund entweder "Tracker dog 3 (TD3)", "Police Dog Trials (PD)" oder beides machen. In Namibia machen wir bisher noch kein PD.
International Tracking Trials
International tracking trials sind reines Fährtenlesen aber viel genauer festgelegt als bei working trials. Die Fährten werden älter und länger durch die verschiedenen Klassen, die bei ITT1 starten.